Technik und Training
Hobbytauchen
Schon das Schnorcheln eröffnet einem in manchen Gewässern die interessante Welt unter Wasser.

Beim
Freitauchen kann sich der geübte Taucher schon in das Geschehen unter Wasser hineinbegeben, während er beim

Gerätetauchen eine Fülle an Erlebnissen in seinem Umfeld feststellen wird. Die ganz besondere Faszination bedeutet dabei das Erleben der dritten Dimension, die scheinbare Schwerelosigkeit, mit der der Taucher quasi im Wasser schwebt, hoch über ihm der Wasserspiegel, unter ihm u.U. die Tiefe des Meeres.

Das Tauchen ist an sich ungefährlich, vorausgesetzt man beachtet einige wichtige Regeln, die man in Tauchvereinen lernen kann. Fast jeder Tauchclub - in Wien sind es alleine 38 (Stand Oktober 2005) - bietet in seinem Programm zu meist günstigen Bedingungen die entsprechenden
Ausbildungen zum Erlernen der Grundbegriffe und Regeln an, vom sogenannten Schnorchel-Brevet, über das Brevet * („Brevet 1-Stern" für den Anfänger im Gerätetauchen) bis zum Brevet *** für den fortgeschrittenen Taucher. Schon die Absolvierung des Brevet * berechtigt Sie zum Gerätetauchen mit einem Partner bis zu einer Tiefe von 10 m (das Tauchen mit einem Partner stellt übrigens eine grundsätzliche Bedingung beim Tauchen dar). Dieses international anerkannte Brevet berechtigt Sie überdies weltweit zu tauchen und wird meistens auch für das Ausleihen der Ausrüstung zum Tauchen verlangt (es genügt in diesem Fall, nur Maske, Schnorchel und Flossen in den Urlaubsort mitzunehmen). Darüber hinaus gibt es Spezialkurse für Unterwasserfotografie, Nachttauchen, Suchen und Bergen, Eistauchen, u.v.a.m.. Auch die Ausbildung zum Tauchlehrer ist möglich.
News
CE Normen für Tauchen
Dank der nicht zu übertreffenden Unterstützung von Dr. Peter Jonas vom österreichischen Normungsinstitut, der die Sekretariatsarbeit geleistet hat, ist meine Arbeit als Vorsitzender des europäischen Normungsausschusses für Tauchausbildungsnormen nun vorerst abgeschlossen. Alle 6 Normen wurden von den EU-Staaten mit überwältigender Mehrheit akzeptiert und die ersten 3 sind bereits in allen EU-Ländern in Kraft. Die weiteren 3 werden demnächst folgen. Besonderer Dank gilt auch den Mitarbeitern der österreichischen Normungsgruppe, denn die Ö-Normen waren die Ausgangsbasis für die europäischen CE-Normen.

Die ersten 3 Normen (EN 14153-1 bis -3 "Dienstleistungen des Freizeittauchens - Sicherheitsrelevante Mindestanforderungen an die Ausbildung von Freizeit-Gerätetauchern") sind bereits im Österreichischen Normungsinstitut (http://www.on-norm.at) erhältlich.

Martin Denison/ASC